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Zombiez Runen III Album Review Horrorcore Rap Band Berlin Tour 2024

Am 22. November veröffentlichten die ZOMBIEZ ihr Album „RUNEN III“.

Wer sind eigentlich die ZOMBIEZ? Es handelt sich um eine fünfköpfige Rap-Band aus Berlin, die dem Subgenre „Horrorcore“ zuzuordnen ist. Ihre Musik ist durch Einflüsse von Dark Trap und Doubletime-Passagen geprägt.

Die Zombiez legen dabei großen Wert darauf, nicht nur Horrorthemen aufzugreifen, sondern auch politische Themen anzusprechen. Die Band existiert seit 2017, und ihre erste Single war 2017 „T.O.T.“. Passend zu ihrem Namen treten die Musiker mit speziell angefertigten Masken aus den USA auf. 2021 veröffentlichte die Band das Album „ZATAN LEBT“, das es auf Platz 7 der deutschen Album-Charts schaffte. Mit „RUNEN III“ bringen sie mittlerweile ihr siebtes Album heraus. Doch nun zurück zum Thema.

Zombiez

Was erwartet uns von diesem Album? Auf Runen III haben die Zombiez acht Tracks gebündelt, die zwischen wütendem Rap, düsteren Melodien und wuchtigen Gitarren ein intensives Klangbild erschaffen. Ich habe mir die Songs einzeln angehört:

TOLLWUT
„Wissen Sie wirklich, worauf Sie sich eingelassen haben?“ – mit dieser Frage startet der Opener und lässt keine Sekunde Zweifel daran, wohin die Reise geht. Energiegeladen, aggressiv und voller Abwechslung. Ein gewaltiges Statement zum Auftakt.

ANOMALIE
Etwas ruhiger im Einstieg, doch bald zieht der Song an – melodische Gitarren und packende Rap-Parts prägen ihn. „Irgendwann ist auch der Tod nicht mehr genug“ bleibt hängen. Das Finale mit Screams sorgt für Gänsehaut.

STOLPERN
Rap pur – treibend, bissig, mit einem sarkastischen Lachen im Hintergrund. „Ihr stolpert über Stock und Stein, aber ich nicht!“ bleibt im Ohr. Persönlich etwas lang geraten, dennoch konsequent im Stil.

FRISS DEIN GELD II
Düster und mystisch eröffnet der Song, bevor Rap und Refrain explodieren. „FRISS DEIN GELD“ hämmert sich unausweichlich ins Gedächtnis. Vielschichtig, intensiv und eines der Highlights des Albums.

DICKICHT
„Psst, sei still, mein Kind. Rote Augen im Gebusch…“ – eine fast filmreife Einleitung. Der düstere Groove und die eingängigen Raps machen den Song zum Ohrwurm.

UNSER FRIEDHOF
Schwere Atmosphäre trifft auf treibenden Flow. „Die Zombiez warten hier“ – und das wirkt so bedrohlich wie ein Soundtrack für die Dunkelheit.

SKLETT
Minimalistisch, basslastig, mit bedrückender Ruhe. „Gib einen letzten Kuss auf meine zugenähten Lippen“ – ein Text, der sich sofort einbrennt. Melancholisch und stark.

EREMIT
Der Abschluss bringt nach innen gekehrte Tiefe. „Ich bin dort, wo man mich niemals finden kann…“ – pure Einsamkeit in lyrischer Form. Für mich der stärkste Track des Albums und ein würdiger Schlusspunkt.

Fazit

Runen III ist ein abwechslungsreiches, düsteres und intensives Werk, das zwischen Rap, Metal und finsteren Klangwelten pendelt. Jeder Song hat seine eigene Handschrift, Langeweile kommt nicht auf. Für Fans der Zombiez ein Pflichtalbum – für alle anderen ein lohnender Einstieg in ihre Welt.

Paranoyd Magazin – Point-Check:

8/10

Ihr wollt die Zombiez live erleben – und das am besten noch in diesem Jahr? Kein Problem!

Hier sind die Tourdaten für euch:

04.12.2024 Zürich

05.12.2024 München

07.12.2024 Wien

08.12.2024 Prag

12.12.2024 Frankfurt

13.12.2024 Köln

14.12.2024 Hamburg

19.12.2024 Berlin

20.12.2024 Hannover

21.12.2024 Leipzig

Rockige Grüße Adriane

Inhaltsverzeichnis

adriane

Adriane Vogelgesang

Adriane ist Redakteurin und Fotografin für das Paranoyd Magazin. Sie berichtet leidenschaftlich über Rock, Punk & Metal und ist von Anfang an beim Paranoyd Magazin dabei. Adriane liefert authentische Konzertberichte, Fotos sowie fundierte Reviews und ist bekannt für ihre kritische und unabhängige Berichterstattung, die immer nah am Geschehen in der Szene bleibt.

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