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Wolverine – „Anomalies“: Progressive Metal aus Schweden

Wolverine – „Anomalies“: Progressive Metal aus Schweden

Am 6. Februar 26 erscheint das neue Studioalbum mit dem Titel „Anomalies“ der schwedischen Progressive-Metal-Band Wolverine. Ein wahres Comeback, denn das letzte Album liegt nun schon zehn Jahre zurück. Die Band wurde bereits 1995 gegründet und blickt auf zahlreiche Festivalauftritte zurück. Das neue Album wartet mit neun Songs auf.

Der Opener A Sudden Demise wird von einem fetten Gitarren-Intro eingeleitet, das von einem Synthesizer-Teppich und kurzen Bass-Slaps unterlegt wird. Die Strophen sind eher soft instrumentiert, passend zum Gesang. Ein ausgedehntes Instrumental-Solo zieht den Song jedoch unnötig in die Länge.

My Solitary Foe startet ohne Umwege direkt mit der Strophe. Der Gesang wird von einer cleanen Gitarre begleitet, die restlichen Instrumente fügen sich perfekt ein. Im Refrain wird es dann etwas opulenter. Auch hier gibt es wieder einen langen Instrumental-Part, der geschmeidig in den Refrain übergeht.

Circuits ist mit einer Spielzeit von 3:25 Minuten vergleichsweise kurz im Gegensatz zu den anderen Tracks. Der Song hat einen guten Beat, Piano und Synthesizer umspielen den Gesang sehr schön. Ein wirklich starker Song, bei dem man sich fallen lassen kann.

Die Instrumentierung bei Nightfall ist im Intro sehr sphärisch. In den Strophen ist das Schlagzeug sehr präsent, die anderen Instrumente rücken eher in den Hintergrund. Der Refrain ist etwas vorantreibender und ausladender instrumentiert, das Schlagzeug bleibt jedoch weiterhin im Vordergrund.

Verzerrte Streicher leiten This World And All Its Dazzling Lights ein, gefolgt von der Snare, deren Spielweise an einen Marsch erinnert. Die Strophen fühlen sich sehr träge an, steigern sich jedoch zum Refrain hin. Besonders gut gefällt der Mix aus Streichern und Snare, der etwas sehr Melancholisches hat.

Automaton beginnt direkt mit der Strophe, bei der der Gesang nur vom Piano und einem Synthesizer begleitet wird. Diese Instrumentierung zieht sich durch den gesamten Song, der eine wundervolle Ballade ist.

A Perfect Alignment wurde als Single ausgekoppelt und erschien zusammen mit dem Musikvideo vor drei Monaten. So sphärisch-experimentell wie der Song ist auch das Musikvideo, das ein wenig an die 90er erinnert. Trotz des dominanten Synthie-Sounds finden auch eine E-Gitarre und Drums ihren Platz im Setup. Der Song ist geprägt von einem ausgiebigen Instrumental-Part.

Losing Game klingt insgesamt wie viele Songs zuvor. Kein Wow-Effekt, keine Überraschung. Sphärischer Synthesizer-Sound und ein viel zu langer Instrumental-Part ziehen den Song auf eine Länge von 6:57 Minuten.

Dies wird jedoch von Scarlet Tide mit einer Spielzeit von 7:24 Minuten noch übertroffen. Der Song trieft nur so vor emotionaler Schwere. Ein sanfter Klangteppich aus Gitarre und Synthesizer wird von kurzen Basstönen durchbrochen. Auch hier findet sich erneut ein ausgedehnter Instrumental-Part.

Wolverine - Anomalies":  Progressive Metal aus Schweden
©Nick Nersesov
Wolverine – Anomalies
Paranoyd Album Check: 5/10
Fazit: Das neue Album von Wolverine ist ok, reißt mich jetzt aber nicht vom Hocker. Lediglich Circuits hat mich begeistert. Bei Tracks mit einer Spielzeit von über sechs Minuten fällt es teilweise schwer sich auf den Song zu konzentrieren. Dies mag den langen Instrumental-Parts geschuldet sein. Am Gesang gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Frontmann Stefan Zell vermittelt die emotionale Schwere in den Songs perfekt.
5

Paranoyd Check

Selina

Selina Dreher

Selina Fotografin und Redakteurin beim Paranoyd Magazin. Sie dokumentiert die dunkle Szene – von Gothic-Rock bis NDH. Selina versteht es, Live-Momente authentisch und leidenschaftlich einzufangen und verbindet visuelle Ästhetik mit fundierter Berichterstattung über die Facetten der schwarzen Szene.

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