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Swallow The Sun – Shining: Melancholie statt Magie

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Swallow The Sun, eigentlich eine Death/Doom-Band, überrascht mit ihrem neuen Album Shining – aber nicht unbedingt im positiven Sinne. Der typische Doom-Charakter ist kaum noch spürbar, und selbst in Songs wie What I Have Become oder MelancHoly hört man ihn nur, wenn man genau hinhört. Es wirkt, als wolle Swallow The Sun neue Wege gehen, die vielleicht nicht schlecht sind, aber die treuesten Fans womöglich enttäuschen könnten.

Melancholie und Monotonie dominieren

Die meisten Songs auf Shining sind ruhig, melancholisch und traurig – keine Überraschung bei einer Band wie Swallow The Sun, die für ihre düstere Musik bekannt ist. Doch der Funke will nicht überspringen. Ob bei Under the Moon & Sun oder November Dust, das immer gleiche Muster wiederholt sich: ruhiger Einstieg, gefolgt von einer Explosion, die dann wieder abebbt – doch das reicht nicht, um das Album wirklich spannend zu machen.

Growls ohne Kraft

Ja, Growls gibt es auch, zum Beispiel in Kolb, doch nach 25 Jahren im Geschäft hätte man erwarten können, dass sie besser und professioneller klingen. Es fehlt der Tiefgang, das Besondere. Das Album plätschert in einem grau-melancholischen Einheitsbrei vor sich hin, ohne Höhepunkte oder emotionale Momente, die unter die Haut gehen. Auch düstere Klavierklänge, wie in November Dust oder Tonight Pain Believes, schaffen es nicht, die erhoffte Atmosphäre aufzubauen.

Ein kleiner Lichtblick ist Charcoal Sky, der zumindest ein bisschen Härte mitbringt. Der Abschluss-Track rettet das Album ein wenig mit harten Gitarrenriffs, Schlagzeug und interessanten Breaks, doch auch er reißt es nicht wirklich raus.

Ein grauer Einheitsbrei ohne Höhepunkte

Alles in allem wirkt das Album fade und leblos, als hätte man der Band den kreativen Saft entzogen. Natürlich ist es okay, neue Wege zu gehen, doch man sollte nicht vergessen, warum die Fans die Band lieben. Shining ist nett – ein Album, das man vielleicht hört, wenn man gerade durch eine graue Landschaft fährt, ohne große Erwartungen. Aber für die echten Fans dürfte es kaum das sein, weshalb sie gewartet haben.

Tracklist:

1. Innocence Was Long Forgotten

2. What I Have Become

3. MelancHoly

4. Under the Moon & Sun

5. Kold

6. November Dust

7. Velvet Chains

8. Tonight Pain Believes

9. Charcoal Sky

10. Shining

Weitere Infos zur Band Swallow The Sun findet ihr in den Socials.

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Mia Lada-Klein

Mia ist Redakteurin beim Paranoyd Magazin. Als absolute Spezialistin für Interviews und Reviews verbindet sie ihr Literaturstudium mit ihrer Leidenschaft für das geschriebene Wort. Mia blickt auf eine langjährige Zusammenarbeit mit diversen Magazinen zurück und ist ein wahrer Interview-Profi, der fundiertes Fachwissen mit authentischen Einblicken in die Musikszene vereint.

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