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SISKA & Tim „Ripper“ Owens: Metal-Gewalt in „Broken Dreams“

SISKA: Eine cineastische Metal-Reise mit der Stimme des „Rippers“

Es gibt Momente in der Rockgeschichte, in denen sich handwerkliche Präzision und tiefschürfende Narrativik zu einem massiven Gesamtwerk verbinden. SISKA melden sich mit ihrem neuen Longplayer „Broken Dreams“ zurück und lassen dabei keinen Zweifel daran, dass sie das Prädikat „Internationaler Standard“ nicht nur anstreben, sondern leben.

Dass die Band keine Unbekannten im Zirkus der Großen sind, beweist ein Blick auf ihre Vita: Support-Slots für Legenden wie KISS, Whitesnake oder Skid Row fallen einem nicht einfach in den Schoß – man erspielt sie sich. Doch mit „Broken Dreams“ zündet die Formation die nächste Stufe. Für das gesamte Album konnten sie keinen Geringeren als Tim „Ripper” Owens gewinnen. Die Metal-Ikone leiht der konzeptionellen Reise von SISKA seine unvergleichliche Range und verleiht den elf Tracks eine Intensität, die man in dieser Form selten hört.

Der Klang der Legenden

Um den monumentalen Sound zu garantieren, holte man sich Schützenhilfe an den Reglern, die Geschichte geschrieben hat. Max Norman, der Mann hinter Meisterwerken wie Ozzys „Blizzard of Ozz“ oder Megadeths „Countdown to Extinction“, zeichnet für Mix und Mastering verantwortlich. Das Ergebnis ist ein organischer, druckvoller Sound, der die Brücke zwischen klassischem Heavy Metal und moderner Produktion schlägt.

„Lonely Tomb“: Kunst als Mahnmal

Die aktuelle Single „Lonely Tomb“ ist weit mehr als nur ein weiterer Track auf der Setlist. Inspiriert vom tragischen Schicksal der italienischen Schauspielerin Luisa Ferida, die 1945 unschuldig hingerichtet wurde, reflektiert der Song über die dunklen Facetten der menschlichen Natur. Es ist ein Plädoyer für die Wahrheit und die Freiheit der Kunst – verpackt in ein atmosphärisches Musikvideo, das die visuelle Kraft des Albums unterstreicht.

Das Konzept hinter dem Zerfall

„Broken Dreams“ versteht sich als filmische Erzählung. In elf Kapiteln erkundet die Band Themen wie Widerstand, den unaufhaltsamen Lauf der Zeit und das Bewahren des inneren Feuers in einer zusammenbrechenden Welt. Es ist ein Schrei gegen das Vergessen, der durch die Epochen hallt.

Für die Fans in Europa gibt es zudem Grund zur Vorfreude: In Kürze wird die Band die Termine ihrer Tournee bekannt geben. Besonders spannend: Tim „Ripper” Owens wird gemeinsam mit SISKA auf der Bühne stehen, um diese gewaltige Energie live zu entfesseln. Wer auf anspruchsvollen Heavy Metal mit Tiefgang steht, kommt an diesem Release nicht vorbei.

SISKA – Broken Dreams
Paranoyd Album Check 8 von 10
Mit „Broken Dreams“ liefern SISKA kein gewöhnliches Album ab, sondern ein cineastisches Monument. Dass die Band mit Tim „Ripper” Owens einen der fähigsten Schreihälse der Zunft für das komplette Werk gewinnen konnte, erweist sich als Geniestreich: Owens’ Variabilität verleiht der Reise durch elf Tracks eine emotionale Tiefe, die unter die Haut geht.
Der Star im Hintergrund ist Max Norman. Der legendäre Produzent (Ozzy, Megadeth) hat SISKA einen organischen, druckvollen Sound verpasst, der heute selten geworden ist. „Broken Dreams“ ist kein Fast-Food-Metal, sondern ein Album, das Aufmerksamkeit fordert. Ein früher Anwärter auf die Bestenlisten 2026 – handgemacht, intelligent und mit Weltklasse-Gesang veredelt.
 
Big Tuna Records
VÖ 16.01.2026
8

Paranoyd Check

Unbenannt 11 CD Vinyl Cover

Tracklisting

„Broken Dreams“:
Last Days
Time Machine
Gangster (The Roaring Twenties)
We’ll Return
In the Shadow
Daydream
Broken Dreams
The Inexorable Passage of Time
Lonely Tomb
Thunderbird
Mother Nature
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Marc Blessing paranoyd

Marc Blessing

Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf des LKA Longhorns und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament vom Paranoyd-Magazin.

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