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Schubkarre – „Sand im Getreide“ – DIY-Debüt mit Kante und Charakter!

Schubkarre

Mit ihrem ersten Album „Sand im Getreide“ präsentiert sich die Stuttgarter Band SCHUBKARRE kompromisslos und unabhängig. Das Quartett hat das komplette Werk in Eigenregie aufgenommen, produziert und veröffentlicht – ein bewusster Schritt, der sich deutlich im rauen Klangbild des Albums widerspiegelt. Statt einer glatten Studioproduktion erwartet die Hörer eine rohe Mischung aus Doom, Sludge, Punk und Rock.

Die Aufnahmen entstanden live im Proberaum auf einem Aussiedlerhof, was der Musik eine unmittelbare, ungeschönte Energie verleiht. Die erste Single „Ungebremst gegen die Wand“ verdeutlicht die musikalische Ausrichtung: direkt, wuchtig und kantig.

Laut Frontmann und Bassist Frank Strebel entspricht das Ergebnis exakt dem Anspruch der Band: „Das Album ist dreckig, laut und hat Ecken und Kanten – genau so, wie wir es haben wollten.“ Dieses Selbstverständnis zieht sich konsequent durch alle neun Tracks.

Für das Mastering zeichnete Abel2Rock – Audio Engineering verantwortlich. Die Klangbearbeitung bewahrt den Live-Charakter der Aufnahmen und sorgt zugleich für eine klare Struktur im Mix.

Auch das visuelle Erscheinungsbild wurde bewusst gewählt: Das Cover-Artwork stammt vom Künstler Arni, einem langjährigen Wegbegleiter der Band, und unterstreicht mit seinem düsteren, rohen Stil die musikalische Ausrichtung von SCHUBKARRE.

Trackliste von “Sand im Getreide”:

  1. Zu spät
  2. Aber Gott sei Dank
  3. Die Sache mit der Scheiße
  4. Mauer
  5. Ungebremst gegen die Wand
  6. Eure eigene Sklaverei
  7. Was brauchst du noch

Schubkarre sind:

  • Frank Strebel: Gesang & Bass
  • Patrick Fechter: Schlagzeug
  • Bernd Häußermann: Gitarre
  • Markus Veyhle: Gitarre
Schubkarre
Sand im Getreide/ Schubkarre
Fazit:
Mit „Sand im Getreide“ liefern SCHUBKARRE ein kraftvolles Debüt, das sich bewusst gegen den Trend der Überproduktion stellt. Die rohe Klangästhetik, die stilistische Mischung aus Doom, Sludge, Punk und Rock sowie die DIY-Haltung machen das Album zu einem Statement fernab des Mainstreams. Wer ungeschönte, ehrliche Gitarrenmusik mit Charakter sucht, wird hier fündig.
Paranoyd Point Check 7,5/10
7.5
7.5

paranoyd point check

Marc Blessing paranoyd

Marc Blessing

Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf des LKA Longhorns und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament vom Paranoyd-Magazin.

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