Die sympathische Schweizer Band Saint City Orchestra hat sich in den letzten Jahren vor allem als kompromisslose Live-Maschine einen Namen gemacht und bringt genau diese Energie auch auf ihr neues Album „This Ain’t Quiet“. Schon nach den ersten Takten wird klar: Hier geht es nicht um leise Zwischentöne, sondern um pure Stimmung, Mitsingmomente und eine ordentliche Portion Eskalation.
Saint City Orchestra – wo Punkrock auf Irish Folk trifft und die Sicherungen durchbrennen. Was als Bierlaune nach einem FC-St. Gallen-Spiel begann, hat sich zu einer der kompromisslosesten und energiegeladensten Live-Bands der Schweiz entwickelt. Seit 2014 steht Saint City Orchestra für laute Nächte und Shows, die keinen Zentimeter Distanz zwischen Band und Publikum zulassen.
Über 400 Konzerte in der Schweiz und quer durch Europa – darunter Wacken Open Air, Pol’and’Rock, Tollrock, Open Flair und fast alle großen Schweizer Openairs – haben die sechs Musiker zu einer ungezügelten Live-Maschine gemacht. Ihr Mix aus Punkrock, irischen Melodien und purer Energie reißt Grenzen ein und verwandelt jedes Publikum in einen brodelnden Hexenkessel aus Schweiß, Singalongs und grenzenlosem Ausrasten.
In den Principle Studios nahmen Saint City Orchestra ihr neues Album This Ain’t Quiet auf, gemeinsam mit dem renommierten Produzenten Jörg Umbreit, der für seinen druckvollen, authentischen Sound bekannt ist und bereits mit Bands aus der Rock- und Folk-Szene gearbeitet hat. Dieses Album erweitert den Sound der Band: härter, dichter, mit mehr Gitarrenpower und einer Attitüde, die keine halben Sachen kennt.
Saint City Orchestra – „This Ain’t Quiet“ – Track by Track:
1. Middlefinger Song
„Put your middle fingers in the air!“ – eine süffige Brauhaushymne mit absoluter Mitgröhlgarantie, die niemanden auf den Sitzen hält und das Potenzial zum echten Live-Kracher hat.
2. Louder than Regret
Der nächste Song, der das Brauhaus oder die Festivalbühne zum Kochen bringt. Ähnlich wie der „Middlefinger Song“ sorgt er live für Explosionen und schreit förmlich danach, mit einigen Bieren begossen zu werden.
3. Back in Town
„Hey Ho – Ready to Rumble“ schallt es aus den Boxen und nimmt den Hörer mit auf eine kleine Reise in die Heimatstadt der sympathischen Schweizer. Ein Song, der je nach Perspektive sowohl Fernweh als auch Heimweh auslöst.
4. Drink About It
Die Violine von Mélodie Pican führt direkt in den nächsten Ohrwurm der Platte. Ein stimmungsgeladener Schenkelklopfer, der das Bier in der prallen Festivalsonne gleich noch besser schmecken lässt.
5. Heavy Heart
Auch „Heavy Heart“ folgt dem bewährten Schema und entpuppt sich als echte Stimmungshymne zum Mitsingen. Selbst nach fünf Songs lässt das Album nicht locker – die Energie bleibt konstant auf Anschlag.
6. No Shelter
Ein schneller, deutlich punkigerer Song, der sich etwas von den bisherigen Stimmungshits abhebt. Gerade dieser Stilbruch sorgt für Spannung und bringt willkommene Abwechslung.
7. This Ain’t Quiet
Der Titeltrack entführt den Hörer gedanklich an eine lange Tafel voller feiernder, trinkender Piraten – natürlich nur bildlich gesprochen. Ein unglaublich authentischer Song und eine Hymne auf das Leben.
8. Hell Bash
Mit „Hell Bash“ kommt erneut Abwechslung ins Spiel. Ein rotziger, punkiger Track, dem die Geige zwischendurch den letzten Feinschliff verpasst.
9. Boys in Green
„For the Boys in Green – stand up and scream!“ brennt sich sofort ins Gedächtnis und lädt zum Mitgröhlen vor der Bühne ein. Ein Song, der jedes Stimmungstief beendet – inklusive Bierduschen im Pit.
10. My Own Basic Rules
Der kleine Schwachpunkt des Albums, der dem Hörer eine kurze Verschnaufpause gönnt. Die Violine rettet den Song noch etwas und bringt zumindest ein paar positive Momente.
11. Roanna
Beim Titel denkt man zunächst an Lady Gagas „Joanne“, doch musikalisch geht der Song in eine ganz andere Richtung. Anfangs wirkt er wie ein klassischer Rausschmeißer zum Schunkeln, bevor er zum Ende hin überraschend an Dynamik gewinnt – mit starker Unterstützung der Violine.
12. Hero
Jetzt sind wir tatsächlich beim finalen Rausschmeißer angekommen. „Hero“ ist ein sentimentaler Abschluss eines starken Albums – und genau das ist das Schöne an Musik: Einmal aufgenommen, bleibt sie für die Ewigkeit bestehen.

Tilo Sief
Tilo ist Fotograf & Redakteur beim Paranoyd Magazin. Dokumentiert Konzerte & Festivals in NRW, BeNeLux & Ruhrgebiet mit Leidenschaft & Präzision. Er bringt eine Menge Erfahrung mit und kennt sich bestens in der Szene aus.

