SAGENBRINGER erobern Mittelerde – so klingt die neue EP „Sagendarium“!

SAGENBRINGER erobern Mittelerde – so klingt die neue EP „Sagendarium“!

SAGENBRINGER haben sich seit ihrer Gründung Ende 2021 einen festen Platz in der deutschen Folk- und Pagan-Metal-Szene erspielt. Was zunächst mit Gitarrist Skjomi und Sänger Haldruhir begann, entwickelte sich gemeinsam mit Bassist Azaril und Schlagzeuger Trygve schnell zu einer festen Truppe, die ihre Geschichten am liebsten musikalisch erzählt.

Mit ihrem Debütalbum „SAGENBRINGER“ ging es 2022 erstmals hinaus in die Welt, gefolgt von „ZEIT DER GESCHICHTEN“ und zahlreichen Shows und Festivals. Mittlerweile standen die vier Musiker unter anderem beim Dark Troll, Ragnarök, Rockharz und sogar beim Wacken Open Air auf der Bühne. Auch gemeinsame Touren mit VARG und NACHTBLUT brachten SAGENBRINGER immer mehr „LAUSCHENDE“, wie sie ihre Fans selbst liebevoll nennen.

Anfang 2026 folgte mit „ZWISCHEN DEN WELTEN“ bereits das dritte Studioalbum samt eigener Headliner-Tour. Doch lange ruhig bleibt es bei SAGENBRINGER offenbar nicht.

Am 11. September 2026 erscheint mit „Sagendarium“ bereits die nächste EP. Dieses Mal reichen gerade einmal drei Songs aus, um uns musikalisch an einen Ort zu schicken, den wohl fast jeder Fantasy-Fan kennen dürfte: Mittelerde.

Und genau das macht die Sache für mich besonders spannend. Denn während SAGENBRINGER tief in Tolkiens Welt eintauchen, gehöre ich selbst weder zu den Hobbit-Fans noch zu den großen „Der Herr der Ringe“-Anhängern. Beste Voraussetzungen also, um herauszufinden, ob „Sagendarium“ auch ganz ohne Tolkien-Vorwissen funktioniert.

Inspiriert wurden die Musiker vom ikonischen Filmsoundtrack und natürlich von den Büchern der „Der Herr der Ringe“-Trilogie. Die drei Songs erzählen Geschichten aus Mittelerde und stellen dabei drei komplett unterschiedliche Völker und Ereignisse in den Mittelpunkt.

SAGENBRINGER im Scheinwerferlicht beim Konzert – Credit: Tine Blessing
Pressefoto Sagenbringer / Quelle: Loud As Hell Agency / No Cut

Drei Songs führen nach Mittelerde

„Hundertundelfzigster Geburtstag“ beginnt mit einem kleinen musikalischen Vorspiel, in dem auch Flötenklänge zu hören sind. Dann setzen die Drums ein und der Song nimmt sofort volle Fahrt auf. Wer auf solch einen abgefahrenen Sound steht, wird sich mit diesem Stück bereits in eine andere Welt versetzen können. Augen zu und genießen!

„Reiter Rohans“ – die Reiter Rohans aus „Der Herr der Ringe“. Genau darum geht es. Der Text handelt von den Kriegern Rohans. Man spürt hier die Energie, welche SAGENBRINGER sowohl stimmlich als auch musikalisch aufnehmen.

„Haradrim“ widmet sich einem Volk aus dem Süden von Mittelerde. Der Song lädt sofort dazu ein, rhythmisch im Takt mitzugehen, wobei ich diesen Track persönlich am schwächsten von den drei Songs finde. Vielleicht habt ihr da draußen eine andere Meinung beziehungsweise ein anderes Gehör dafür?

Auch ohne „Herr der Ringe“- Fan funktioniert es

Ich bin nun aber eines Besseren belehrt worden. Manchmal muss man sich einfach auf neue Herausforderungen einlassen. SAGENBRINGER haben es tatsächlich geschafft, Tolkiens Welt musikalisch einzufangen.

Die drei Musikstücke sind sehr melodisch, die Texte kann man sich einfach merken und sie laden umgehend dazu ein, mitzuträllern. Wer auf Fantasy und Folk Metal steht, ist bei SAGENBRINGER genau richtig und sollte sich das definitiv auch einmal live anhören, denn dafür ist diese Mischung wie gemacht.

Fazit:

Mein persönlicher Favorit der drei Songs ist „Hundertundelfzigster Geburtstag“. Ich denke, das Stück kann man einfach immer hören. Es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht, einmal in eine andere Welt hineinzuschnuppern, und ich hoffe, dass die EP ganz viel Zuspruch finden wird.

Gerade weil ich selbst weder großer Hobbit-Fan noch „Der Herr der Ringe“-Anhänger bin, hat es mich überrascht, wie gut man auch ohne großes Tolkien-Wissen in diese drei Songs eintauchen kann. „Sagendarium“ ist kurz, macht Spaß und hat mir gezeigt, dass es sich manchmal eben doch lohnt, musikalisch einen kleinen Ausflug in eine völlig andere Welt zu wagen.

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Lisa Godau

Lisa Redakteurin und Social-Media-Managerin beim Paranoyd Magazin. Sie bringt ihre Leidenschaft für die Szene in fundierte Reviews ein und ist die treibende Kraft hinter der Facebook-Community. Durch ihr Community-Management stärkt Lisa den direkten Austausch mit den Lesern und sorgt dafür, dass die Inhalte von Paranoyd dort landen, wo die Fans zu Hause sind.

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