Datenschutz & Cookies
Wir verwenden auf unserer Website Cookies und ähnliche Technologien, um grundlegende Funktionen sicherzustellen, Inhalte zu optimieren, Statistiken zu erstellen sowie – sofern du zustimmst – personalisierte Inhalte und Werbung anzuzeigen. Dabei können personenbezogene Daten wie IP-Adresse, Geräteinformationen oder Nutzungsverhalten verarbeitet werden.
Du kannst der Nutzung einzelner Kategorien jederzeit widersprechen oder deine Einwilligung anpassen. Ausführliche Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung und in den Cookie-Einstellungen.
Durch die weitere Nutzung der Website erklärst du dich – soweit technisch erforderlich – mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Ray of Light “Salute” Albumreview: Ein frischer Wind im Hardrock

Ray Of Lights Salute
Credit: Ray Of Light by Evelina Bayerlein

Ein neuer Stern am Hardrock-Himmel! Mit RAY OF LIGHT präsentiert sich ein frisches Line-up, das so manche alteingesessene Heavyrocker*innen und AOR-Fans aufhorchen lassen dürfte, denn hinter dem vielversprechenden Namen verbergen sich unter anderem Teile einer Band, die unter dem Banner Frontline bereits einige amtliche Scheiben – genauer gesagt acht an der Zahl – abgeliefert hat und mehrfach kurz vor dem internationalen Durchbruch stand.

Bemusterungen gibt es zuhauf und oft tut man sich schwer, was man als Nächstes für ein Review schreiben möchte. Eines sei gesagt: Alles geht leider zeitmäßig nicht. Was also liegt da näher, zumindest bei mir, einfach mal kurz reinzuhören und dann zu entscheiden!

Manchmal reicht schon ein einziger Name auf einer Tracklist, um die Neugier zu wecken. Genau so erging es mir beim neuen Album von Ray of Light, und dieser erste Eindruck sollte sich als goldrichtig erweisen. Schon beim Opener Falling to Pieces fühlte ich mich stark an Def Leppard erinnert – und dieser Gedanke begleitete mich tatsächlich durch das gesamte Werk. Wichtig zu betonen: Das ist absolut positiv gemeint, denn Ray of Light schaffen es, klassischen Hard-Rock-Flair mit einer eigenen Note zu verbinden.

Hardrock zwischen Power und Melodie

Das Album ist eine echte Hardrock-Granate, die Fans von Pretty Maids, Def Leppard oder melodischem 80s Rocksofort ins Herz schließen werden. Jeder Song lebt von einem kraftvollen Zusammenspiel aus treibenden Gitarrenriffs, hymnischen Refrains und einer Produktion, die den Spirit klassischer Rockgrößen ins Hier und Jetzt überträgt.

Ein Highlight ist ohne Zweifel die erste Single „City of Angels“, die bereits als Musikvideo veröffentlicht wurde. Der Song zeigt exemplarisch, wie die Band ihre Energie bündelt und in eine zeitlose Rock-Hymne verwandelt.

Warthy verstärkt die Band

Ein entscheidender Faktor für den druckvollen und klaren Sound ist „Warthy“, der neu zur Band gestoßen ist. Er übernahm nicht nur den Mix des Albums, sondern wurde gleich festes Mitglied. Kein Unbekannter in der Szene – Warthy war bereits für Produktionen namhafter Acts verantwortlich und bringt diese Erfahrung nun voll in Ray of Light ein.

Die Highlights des Albums

Für mich persönlich ragt vor allem „Stand Up“ heraus. Dieser Song versprüht pure 80s-Rock-Vibes, voller Energie, mitreißender Melodie und einem Chorus, den man sofort mitsingen möchte. Aber auch die übrigen Tracks stehen dem in nichts nach: Insgesamt zehn Songs, die alle eine spürbare Positivität und Lebensfreude transportieren. Der Titel „Salute“ geht dabei weit über den bloßen Gruß hinaus – er verkörpert den Grundgedanken des Albums: Optimismus, Power und Gemeinschaft.

Fazit: Pflicht für Hardrock-Fans

Ray of Light liefern mit ihrem neuen Werk ein Album, das sowohl Fans klassischer Hardrock-Bands als auch jüngere Hörer anspricht. Mit starken Songs, einer kraftvollen Produktion und jeder Menge Leidenschaft setzen sie ein deutliches Ausrufezeichen. Wer auf melodischen, eingängigen und dennoch kraftvollen Hardrock steht, sollte sich dieses Album unbedingt anhören.

Ray of Light Salute

Ray of Light – Salute

VÖ: 14.02.2025

Fazit: Hier ist für jeden Hardrocker etwas dabei. Ein bekannter und doch frischer Sound durchzieht dieses Album auf geradezu elektrisierende Weise.

Paranoyd Point Check 8/10

Marc Blessing paranoyd

Marc Blessing

Marc ist, Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf für das LKA Longhorn und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, Profi-Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament von Paranoyd.

Ähnliche Beiträge