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LUCIE SUE und die Rockpower von “Battlestation”

lucie sue battlefield

Lucie Sue, französische Songwriterin, Sängerin und Musikerin, setzt mit ihrem Debütalbum „Battlestation“ ein echtes Ausrufezeichen in der Rockszene. Schon als Live-Performer in Frankreich gefeiert, bringt sie jetzt ihre Visionen auf die internationale Bühne. 

Wer glaubt, Rock sei vorhersehbar, wird hier eines Besseren belehrt. Lucie Sue verbindet Power mit musikalischem Feingefühl und lässt ihre Einflüsse aus Alternative Rock, Industrial Metal, Punk, Shoegaze und Pop-Rock in einem Sound zusammenfließen, der frisch und innovativ klingt. Anders eben. 

Energie, die sich ansteckt

Battlestation“ beginnt wie ein Weckruf für alle Rockfans. Der titelgebende Track startet düster und kraftvoll, rockt mit wuchtigen Gitarren und endet abrupt, sodass man am liebsten gleich noch einmal auf Play drückt. „Hush“ legt sofort nach und lässt keine Zweifel daran, dass Lucie Sue auf gute Gitarrenarbeit setzt. Bei „Ride the Wired Wild Tiger“ öffnet sich der Horizont: epische Sounds, ein Hauch von Tarantino-Atmosphäre, Rap-Elemente, dazu ein Gesang, der an Courtney Love erinnert. Es ist ein überraschender Mix, aber alles fließt geschmeidig ineinander, ohne dass es sich wie ein Flickenteppich anfühlt.

Bacha Boulou“ entfesselt die punkige Seite des Albums und wirkt wie eine offene Einladung, die Tanzfläche zu stürmen. Die zweite Hälfte beginnt mit „Burn Your Candles“, das kurz in Shoegaze-Gefilde abdriftet, bevor die Gitarren wieder das Kommando übernehmen. Besonders mutig ist „I Will Shit Where You Sleep“. Der provokante Titel täuscht, denn der Song entwickelt sich zu einer fast hypnotischen, balladesken Shoegaze-Erfahrung. „Reckless“ spielt gefühlt mit entfernten Anklängen an The Cure, und „Counter Clockwise“ liefert den Abschluss, ruhig und atmosphärisch wie ein warmer Abend in einer fremden, geheimnisvollen Landschaft.


lucie sue battlestation
LUCIE SUE – Battlestation

PARANOYD POINT CHECK: 8,5 / 10
„Battlestation“ ist kein vorsichtiges Herantasten, es ist ein mutiger Sprung. Lucie Sue zeigt, dass man Genregrenzen sprengen und trotzdem einen roten Faden behalten kann. Sie liefert Energie, Experimentierfreude und den Mut, sich selbst treu zu bleiben. Sie mischt, was ihr gefällt und erschafft dadurch ihren ganz eigenen Kosmos. Wer denkt, Frankreich könne nur Chanson, Pop oder Electro, sollte sich warm anziehen. Lucie Sue beweist, dass französischer Rock laut, wild, emotional und verdammt gut sein kann.
LUCIE SUE
Battlestation
29. August 2025
8.5

Paranoyd Point Check

Album / Tracklist

  1. Attlestation
  2. Hush
  3. Ride the Wired Wild Tiger
  4. Bela
  5. Bacha Boulou
  6. Burn Your Candles
  7. The Famous Last Words
  8. I Will Shit Where You Sleep
  9. Boring
  10. Knud
  11. Reckless
  12. 10 Minutes
  13. Counter Clockwise

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Mia Lada-Klein

Mia ist Redakteurin beim Paranoyd Magazin. Als absolute Spezialistin für Interviews und Reviews verbindet sie ihr Literaturstudium mit ihrer Leidenschaft für das geschriebene Wort. Mia blickt auf eine langjährige Zusammenarbeit mit diversen Magazinen zurück und ist ein wahrer Interview-Profi, der fundiertes Fachwissen mit authentischen Einblicken in die Musikszene vereint.

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